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Mittwoch, 17. April 2019

ISD setzen auf Tiroler Erdäpfel

Innsbruck, am 17. April 2019

Öffentliche Institutionen sind starke Partner für die Tiroler Landwirtschaft.

Die Kooperation zwischen den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) und Familie Giner in Thaur zeigt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und heimischen Betrieben in Tirol.

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Bild 1: v.l.: Matthias Pöschl (GF AMTirol), Romed Giner (Gemüse Giner), Hubert Innerebner (GF ISD), Thomas Egg (Stv. Küchenchef ISD) und Alfred Toplitsch (Küchenchef ISD) sind begeistert von der Qualität der Tiroler Erdäpfel.

Tiroler Erdäpfel in den ISD

„Jeder, der schon einmal in einer Großküche war oder dort sogar gearbeitet hat, weiß, dass es im oft stressigen Alltag bzw. speziell bei der Zubereitung von Speisen in Großmengen vor allem darauf ankommt, Arbeitsschritte zu vereinfachen. Wir, von Gemüse Giner in Thaur, haben uns darauf spezialisiert, unsere Tiroler Erdäpfel für Großverbraucher bereits küchenfertig vorzubereiten“, berichtet Romed Giner stolz und erzählt weiter: „Wir sind mit der Idee auf die ISD zugekommen, um mit ihnen gemeinsam das Produkt zu entwickeln. Nach intensiven Sorten- und Kochversuchen sind wir jetzt vom Ergebnis begeistert. Die Innsbrucker Sozialen Dienste unterstützen uns als regionale Produzenten und nehmen dafür auch einen kleinen Mehrpreis im Vergleich zu ausländischer Ware in Kauf. Wir wiederum revanchieren uns, indem wir unsere Erdäpfel, je nach Kundenwunsch, geviertelt, in Scheiben, in Würfel oder im Ganzen, geschält und gekocht liefern“.

Vorzeigeprojekt

„Die Innsbrucker Sozialen Dienste sind ein Vorzeigebetrieb in der Verwendung regionaler Lebensmittel“, betont Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol, Matthias Pöschl. „Familie Giner aus Thaur, sowie weitere Bauern aus der Umgebung bauen schmackhafte Erdäpfel auf ihren Feldern an. Die Bewohner der ISD kommen durch die Kooperation in den Genuss dieser heimischen Knollen. Es freut mich, dass Landwirtschaft und Großküchen immer enger zusammenarbeiten und regionale Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zunehmend an Bedeutung gewinnen“, so Pöschl.

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Bild 2: Die Erdäpfel mit dem Gütesiegel "Qualität Tirol" lassen sich eine Vielzahl an wertvollen Gerichten zaubern.

Unterstützung von lokalen Lieferanten

„Die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten ist uns ein großes Anliegen. So beziehen wir beinahe die gesamte Frischmilch und das Joghurt in den ISD-Küchen von Bauern aus Innsbruck oder nächster Umgebung.  Nachvollziehbarkeit sowie Transparenz stehen für uns an oberster Stelle und daher freut es uns, dass wir den durch uns belieferten Einrichtungen aufgrund der Zusammenarbeit mit der Firma Giner in Thaur nun auch Erdäpfel aus Tirol anbieten können“, berichtet Dr. Hubert Innerebner, Geschäftsführer der Innsbrucker Sozialen Dienste.

Qualität  durch heimische Lebensmittel

Heimische Produkte sind von ausgezeichneter Qualität. Kurze Transportwege sowie gesundheitliche Aspekte sprechen zudem für den Einsatz heimischer Lebensmittel. „Ich finde es besonders wichtig, dass die von uns versorgten Kinder und Senioren in den Genuss wertvoller Gerichte aus hochwertigen Tiroler Qualitätsprodukten kommen“, teilt Küchenchef der ISD, Alfred Toplitsch mit. „Neben der Verpflegung der Altenwohn- und Pflegeheime versorgen die ISD mit ihren 1.200 Mitarbeitern zahlreiche Haushalte mit Essen auf Rädern und über 40 Schulen- und Kinderbetreuungseinrichtungen in Innsbruck. „Insgesamt werden in unseren Küchen pro Jahr über 1,4 Millionen Mahlzeiten zubereitet“, informiert Toplitsch.

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